
Bereits 2020 schloss der Kaufhof-Standort am Westenhellweg insolvenzbedingt seine Pforten. Nachdem jüngst der Besitzer der Immobilie gewechselt hat, öffnet sich das Gebäude für neuen Ideen – zum Beispiel für eine durch die AWO Dortmund getragene Pop-up-Galerie, die Dortmunder Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zur Präsentation gibt. Am 15. Dezember fand die Eröffnung statt.
Wo es bis vor wenigen Tagen noch nach Verfall aussah, herrschen nun bunte Farben und eine kreative Atmosphäre. Die Projektleitung um die Dortmunder Künstlerin Helga Hoicke und AWO-Urgestein Georg Deventer hat ganze Arbeit geleistet und aus einem leblosen Raum eine sehr ansprechende Galerie gezaubert. Das Besondere dabei: Zwischen der Zusage durch den Vermieter und der Eröffnung lagen weniger als zwei Wochen.
Ausgestellt werden Bilder und Objekte Dortmunder Kunstschaffender – unter anderem auch vom 2017 verstorbenen Walter Liggesmeyer. Die AWO Dortmund freut sich als Projektträgerin besonders darüber, dass ein Teil der Ausstellung dem hauseigenen Kunstatelier WERKstattARBEIT und damit Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderungen vorbehalten ist.
Möglich wurde die Galerie nur durch die finanzielle Unterstützung aus mehreren Richtungen. Zum Beispiel durch Esat Turan, dem neuen Besitzer der Immobilie, der der Wintergalerie sofort sehr offen gegenüberstand und die Mietforderung entgegenkommend gestaltete. Auch die Stadt Dortmund und die Sparkasse Dortmund sind maßgeblich fördernd.
Anja Butschkau (MdL) dankte als AWO-Vorsitzende in ihren Eröffnungsworten allen Beteiligten und lobte die positive und sinnstiftende Transformation, die der prominente Ort in Dortmunds City nun erfährt. Die AWO bringt Menschen zusammen, in diesem Fall über die Kunst.
Die Wintergalerie ist noch bis zum 31. März 2026, jeweils montags bis samstags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und wird stellenweise durch ein kulturelles Programm ergänzt. Die ausgestellten Stücke können größtenteils käuflich erworben werden, der Eintritt ist frei.









